Termine:
Das nächste Treffen des Projektes "Leselust": Dienstag, 14. Februar 2012 um 19.30h
Sie finden uns, wenn Sie in Schwelm von der Frankfurter Straße aus auf den Parkplatz der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule und der Pestalozzischule einbiegen, sich nach links wenden und dann entlang des Gebäudes auf den tiefer gelegenen Platz fahren.
Gerne würden wir Sie als Gast oder neues Mitglied begrüßen.
BürgerStiftung Lebendiges Schwelm gegründet
Der Initiativkreis "Bürgerstiftung Lebendiges Schwelm" e.V. hat sein Ziel erreicht.
Am 27. Mai trafen sich Stifterinnen und Stifter, darunter die Mitglieder des Initiativkreises, und Gäste im Rittersitz Haus Martfeld zur Gründung der Bürgerstiftung.
Im Stiftungsgeschäft statteten sie die neue Stiftung mit einem Startkapital von 56.000,00 € aus, beschlossen die Satzung und wählten den ersten Vorstand und ein Kuratorium als Kontrollorgan.
Seit 2004 hatte der Initiativkreis auf diesen Tag hingearbeitet.
74 Stifterinnen und Stifter haben ihn möglich gemacht.
Das Fundament ist gelegt. Nun gilt es, Zustifterinnen und Zustifter, Spenderinnen und Spender sowie weitere Helferinnen und Helfer zu gewinnen. Das Fundament für die Arbeit soll verstärkt, begonnene Projekte des Initiativkreises weitergeführt, neue sollen begonnen werden.
Foto: Initiativkreis
Unter "Konzept/Ziele" findet man auf dieser Seite die Zielsetzung des Initiativkreises und der Stiftung. Der erste Vorstand der Stiftung besteht aus drei Mitgliedern: Frau Dr. Ilona Kryl, Herrn Gerd Philipp und Herrn Jürgen Voß.
Ins erste Kuratorium wählten die Stifter: Frau Karin Franke, Herrn Jochen Stobbe, Herrn Dr. Robert Wieczorek, Frau Kornelia Wilberg und Herrn Christoph Wortmann.
Foto: Initiativkreis
In der anschließenden Gründungsfeier füllten Jochen Stobbe und Wilhelm Erfurt, beide auch Stifter, die Aspekte "Lebendiges Schwelm" und "Verpflichtung für die kommenden Generationen" inhaltlich aus.
Foto: B.Haumann, WR Ennepe-Ruhr-Süd
Den musikalischen Teil der Feierbestritten
Frau Enikö Miklos (Flügel)
Foto: Initiativkreis
und die Geschwister Theresa (Geige) und Julian (Dudelsack) Bruchmann.
Foto: Initiativkreis
AVU Förderpreis sinnvoll genutzt
- nächste Etappe zur Sicherung der Gräfte erfolgt
2010 war der Initiativkreis "BürgerStiftung Lebendiges Schwelm" e.V. mit seiner generationsübergreifenden Zusammenarbeit zur Sicherung der Gräfte des "Rittersitzes Haus Martfeld" einer von 19 Preisträgern der zweiten Staffel des AVU-Wettbewerbes Junges EN 2010plus.
Das ermöglichte uns, einen Wunsch der beteiligten Schülerinnen und Schüler zu erfüllen. Sie wollten Hinweisschilder aufstellen lassen, die sich von den gängigen Warnschildern unterscheiden.
Mit dem Preisgeld der AVU konnte dieser Wunsch nun umgesetzt werden.
Sechs Schülerinnen des Differenzierungskurses 9 Biologie/Chemie des Märkischen Gymnasiums Schwelm entwarfen mit Hilfe der Designerin Beate Koch von der "be'q visuelle kommunikation" die Konzeption des Hinweisschildes.
Foto: B. Koch, Schwelm
Siegfried Fischer vom „s.fischer werbestudio“ stellte die Exemplare des neuen Schildes her. Am 5. Mai konnten sie präsentiert werden. Die Technischen Betriebe Schwelm haben sie danach installiert.
Foto: B.Worms,AVU
Das Hinweisschild verzichtet auf Verbote und den warnenden Zeigefinger, sondern hofft, durch sachliche Information die Menschen dazu zu bringen, keine Brote u.ä. zur Fütterung der Enten in die Gräfte zu werfen.
Kleines "Lesehaus" wird ausgebaut -
"Leselust statt Lesefrust" entwickelte sich weiter
Der Initiativkreis "BürgerStiftung Lebendiges Schwelm" e.V. stellte am 16. März 2011 allen Gästen und Interessierten in seinem neuen Raum in der ehemaligen Hauptschule Ost sein neues Konzept "Lesehaus" vor. Mit ihm ist er als Trägerverein auch im Kinder- und Jugendhilfeplan der Stadt Schwelm vertreten.
Foto: Volker Speckenwirth, WR Ennepe-Ruhr-Süd
Seit einigen Monaten haben ehrenamtlich Aktive bereits vor Ort begonnen, Kinder im Grundschulalter und in einem Kindergarten in Schwelm darin zu unterstützen, ihre schulischen und vor allem sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern, dies auch im Bereich der Leseförderung.
Ein Grundsatz der Arbeit ist, dass jeweils ein "Pate" oder eine "Patin" ein einzelnes Kind einmal oder zweimal in der Woche kontinuierlich und individuell betreut. Auch die Arbeit im Kindergarten erfolgt nur in kleinen Gruppen.
Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen soll dort stattfinden, wo die meisten Kinder
einen großen Teil ihres Lebensumfeldes haben. Zudem schaffen Schulen und Kindergärten
als Orte der zusätzlichen Förderung durch die "Paten" auch die Möglichkeit wichtiger
Kontakte zu Lehrern, Erziehern und auch Eltern.
Unter dem Aspekt der Integration von Kindern aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte
sieht der Initiativkreis einen wichtigen Ansatz seiner Arbeit dort, wo alle Kinder gemeinsam
lernen und spielen, dies vor allem im Bereich der Ganztagsangebote.
Ein Ziel ist deshalb in Zukunft, Möglichkeiten zu schaffen, damit mehr Kinder als bisher an Ganztagsangeboten teilnehmen können, um die Bildungschancen auch derjenigen Kinder zu verbessern, deren Eltern sich Ganztagsangebote finanziell nicht leisten können bzw aus anderen Gründen entsprechende Angebote nicht nutzen.
Bürgerinnen und Bürger, die sich tatkräftig diesem Thema und Betätigungsfeld widmen, können als persönliche Bereicherung und als aktives bürgerschaftliches Engagement gemeinsam einen Stein auf den anderen setzen, um die Gegenwart und Zukunft derer positiver zu gestalten, mit denen sie in dieser Stadt zusammen leben.
Nach der Eröffnung des "Lesehauses" am 16.3.2011 sind jeweils am ersten Dienstag im Monat von 19.30 Uhr - 21.00 Uhr alle diejenigen herzlich eingeladen, sich über die Möglichkeit einer aktiven Mitarbeit zu informieren und sich mit denen auszutauschen, die bereits mit der Arbeit begonnen haben. Ein Hinweis auf diese ständigen Termine erscheint rechtzeitig in der lokalen Presse.
Informationen über den "Initiativkreis BürgerStiftung Lebendiges Schwelm e.V." und sein
Sie finden das "Lesehaus", wenn Sie in Schwelm von der Frankfurter Straße aus auf den Parkplatz der Realschule und der ehemaligen Hauptschule Ost einbiegen, sich nach links wenden und dann entlang des Gebäudes auf den tiefer gelegenen Platz fahren.
Die Enten der Gräfte und der Froschbiss
oder
Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht...
Zur Sicherung der Wasserqualität der Gräfte war die Idee mit dem Froschbiss ideal : Die Pflanze nimmt Biomasse aus dem Wasser auf. Mit der Ernte im Herbst verringern wir die Überdüngung. Die Biologen waren sich einig, dass die Enten die Pflanze nicht fressen.
Leider sahen die Enten das anders. Nach wenigen Wochen war der Froschbiss verschwunden.
Der Weg, die Realität mit der Theorie zu verbinden, war für die Akteure ein wenig mühsam. Hoffen wir, dass er hilft. Für den Froschbiss wurde in der Gräfte an der Innenmauer ein Refugium geschaffen, das vor zudringlichen Enten schützen soll.
Ansprechpartner für das Projekt"Schutz der Gräfte" ist Herr Gerd Philipp Tel. 02336/470820
18. August 2010 Wap
Bücherflohmarkt beim Neumarktfest
2. Leselust-Bücherflohmarkt
Jede Menge Bücherspenden aus der Bevölkerung sorgten dafür, dass die Marktstände beim 2. Schwelmer Leselust-Bücherflohmarkt bestens bestückt waren. Verkauft wurden die Bücher vom Initiativkreis "BürgerStiftung Lebendiges Schwelm" e. V., der den Erlös für sein Leseförderungsprojekt „Leselust statt Lesefrust“ verwenden will. Foto: Jarych
Projekt "Gräfte" Preisträger bei "Junges EN 2010plus"
Das Projekt des Initiativkreises "BürgerStiftung Lebendiges Schwelm" e.V. zur Sicherung der Gräfte des "Rittersitzes Haus Martfeld" ist einer von 19 Preisträgern der zweiten Staffel des AVU-Wettbewerbes Junges EN 2010plus.
Initiativkreis, AGU, Wilhelm-Erfurt-Stiftung, Märkisches Gymnasium Schwelm, Stadt Schwelm und die Technischen Betriebe tragen Kenntnisse, Erfahrungen und die Bereitschaft, aktiv zu werden, zusammen, um die Wasserqualität der Gräfte zu sichern.
Die generationen- und institutionenübergreifende Zusammenarbeit hat die Juroren überzeugt. Mit Hilfe des Preisgeldes kann es nun gelingen, die von Schülerinnen- und Schülern geplanten Warntafeln der etwas anderen Art aufzustellen.
Fotos : Heike Rudolph
Leseförderung sucht Helferinnen und -helfer
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir suchen für das Leseförderungsprojekt "Leselust statt Lesefrust" freundliche, geduldige und gegenüber Kindern im Grundschulalter aufgeschlossene Bürgerinnen und Bürger für die sinnvolle und notwendige, aber nicht immer unanstrengende Aufgabe, Kindern beim Lernen und Lesen hilfreich und motivierend zur Seite zu stehen! Freude - und das ist wichtig - ist dabei trotzdem inbegriffen, der Kontakt mit anderen Aktiven auch!
Sollten Sie Interesse und Zeit haben, zum Beispiel einmal in der Woche für 90 Minuten einem Kind mit Ihrem persönlichen Engagement zur Seite zu stehen, melden Sie sich bitte unter info@lebendiges-schwelm.de
Männliche Helfer sind uns und den Kindern gleich doppelt willkommen!
Wenn es jemanden gibt, der zudem Kenntnisse in der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache hat und/oder selbst mehrsprachig ist, wäre seine Arbeit für alle Beteiligten ein großer Gewinn!
Und noch eine Möglichkeit, die Entwicklung von Kindern zu unterstützen!
Wir unterstützen auch das Projekt "Jedem Kind ein Instrument"!
Der Förderverein der Städtischen Musikschule Schwelm unterstützt einzelne Kinder mit einem Stipendium.
Dazu dient u.a. der Erlös aus dem Verkauf gebrauchter Musikinstrumente auf dem Trödelmarkt.
Instrumentenspenden nimmt täglich am Vormittag die Leiterin der Städtischen Musikschule, Gabriele Weidner, im Dienstgebäude in der Moltkestraße (Tel. 801-276) entgegen.
mit freundlichen Grüßen
Initiativkreis "BürgerStiftung Lebendiges Schwelm" e.V.
05. Juli 2010 Westfälische Rundschau
"Lebendiges Schwelm" wirbt für aktive Hilfen zur Integration
Patenschaft für ein Kind übernehmen
Schwelm. Mit viel Schwung nahmen die Kinder in der Schul-und Lernhilfe des Kinderschutzbundes, ihre Leiterin, Hedwig Kabela, Helferinnen und Helfer und die Leselernhelfer des gemeinsamen Projektes "Leselust statt Lesefrust" des Initiativkreises "BürgerStiftung Lebendiges Schwelm" e.V. zusammen mit Gästen am Aktionstag "Zusammen wachsen - Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern" in den Räumen des Astor-Werks an der Wilhemstraße teil.
Initiiert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, war dieser Aktionstag auch in Schwelm Anlass zu zeigen, dass Kinder aus Familien mit und ohne Zuwanderungsgeschichte verstärkt Hilfen für die Verbesserung ihrer sprachlichen Fähigkeiten benötigen und dass dies eine Aufgabe ist, die die Schulen und Eltern allein nicht mehr leisten können.
Foto: Karin Ring
Bis zu dreißig Kinder kommen jeden Nachmittag zusätzlich zum Schulunterricht in die Schul-und Lernhilfe, bei vielen zeigt sich die Not, in der sie sich befinden. "Wir haben großen Respekt vor den Kindern, die in ein völlig fremdes Land gekommen sind, dessen Sprache sie nicht verstehen, dessen Menschen und Lebensgewohnheiten sie nicht kennen und die trotzdem tapfer durch das Tor des Astor-Werkes marschieren in der Hoffnung und Erwartung, etwas zu finden, das sie dringend benötigen, um sich zurecht zu finden: das Erlernen der deutschen Sprache in erster Linie, aber auch den Kontakt zu Gleichaltrigen und denen, die bereit sind, ihnen zu helfen", so Christine Beckmann stellvertretend für all diejenigen, die versuchen, diesem Ziel näher zu kommen.
Bildungspatenschaften sind ein gangbarer und notwendiger Weg zur Integration im umfassenden Sinne, es gibt dafür inzwischen zahlreiche und erprobte Konzepte. In Schwelm arbeiten an vielen Orten Bildungspaten. Im Umfeld des Aktionstages konnten erste Schritte der Zusammenarbeit eingeleitet werden.
Eine Bildungspatenschaft für ein Kind zu übernehmen kann konkret mehreres bedeuten: sich wenigstens einmal in der Woche für 1 1/2 Stunden einem Kind intensiver zu widmen, ihm bei den Hausaufgaben zu helfen, sich mit ihm zu unterhalten und ihm dadurch Aufmerksamkeit und Zuwendung zuteil werden zu lassen. Viele Kinder bekommen davon zu wenig, das merken diejenigen, die sich dieser Aufgabe widmen, deutlich daran, wenn ihre Patenkinder positiv darauf reagieren.
Dennoch ist diese Aufgabe nicht unanstrengend. Wer nicht oder nicht gut lesen und schreiben kann, ist sich dessen bewusst. Ein Grundschulkind, das an seinen Leistungen deutlich merkt, dass es bereits im 2.Schuljahr zu den "Abgehängten" gehört, reagiert nicht mit Feuereifer auf das Angebot, Leselust zu fördern. Wer nicht gut lesen kann, liest auch nicht gern - und scheitert auch an den Textaufgaben im Mathematikunterricht und im Sachunterricht.
Die Bildungspaten brauchen deshalb einen langen Atem, den sie in der Regel haben und der sie für ihre Arbeit auszeichnet. In der Schul- und Lernhilfe z.B. arbeiten Paten unterschiedlicher Altersgruppen mit den Kindern bis zur Klasse 7: Jugendliche, Erwachsene mittleren Alters und die sogenannten "Senioren", das ist eine Mischung, die allen gut tut und bei der alle gewinnen.
"Der Aktionstag zeigt mit dem Titel 'Aktion zusammen wachsen' den doppelten Bezug.
Die Patenschaft fördert das Zusammenwachsen, gleichzeitig wachsen beide, die Paten-Kinder und die Paten. Das Sinnvolle der 1:1 Förderung - auch im Lesen - ist offensichtlich. Auch die Notwendigkeit, dass die Zahl der Patinnen und Paten größer wird", so Gerd Philipp, Gast und Vorsitzender des Initiativkreises.
Bildungspatenschaften sind in der Tat in mehrfacher Hinsicht notwendig: Niemand von uns kann es sich im Grunde leisten, Kinder und Jugendliche heranwachsen zu sehen, die nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügen werden, in Zukunft ihr Leben eigenverantwortlich gestalten zu können.
Die Folgen sind gravierend: menschlich, sozial und wirtschaftlich - und bereits für jeden erkennbar. Auf der anderen Seite der Patenschaft stehen Menschen, deren Erfahrungen und Fähigkeiten auf diese Weise gefragt sind, auch dann noch, wenn Arbeit z.B. wegen ihres Alters nicht mehr möglich oder notwendig ist, eine sinnstiftende Tätigkeit im Umgang mit anderen Menschen - hier mit Kindern - aber sehr wohl.
In der vorletzten Woche wurde aus dem Armuts-Bericht deutlich, dass die Kinder-Armut in Schwelm erheblich ist, die Verknüpfung zwischen Kinder-Armut und Bildungs-Armut ist hinreichend bekannt.
Bildungspatenschaften sind kein Allheilmittel dagegen. Bildung kostet Geld und mangelhafte Bildung wird für alle teuer, fehlende finanzielle Mittel lassen sich auch nicht allein durch ehrenamtliche Patenschaften ersetzen.
Sie sind dennoch ein gangbarer Weg und eine Möglichkeit für recht viele Menschen, mit ihren persönlichen Fähigkeiten etwas Konkretes und Wirksames zu tun, direkt vor der Haustür in Schwelm.
Mehr Leselust für Schwelmer Kinder
Wir laden Sie herzlich am 9.6.2010 zum Aktionstag der "Aktion zusammen wachsen" ab 15.00 Uhr in die Räume der Schul-und Lernhilfe des Kinderschutzbundes Schwelm, Astor -Werk, Wilhelmstraße (gegenüber dem Ibach-Haus) ein!
Das Leseförderungsprojekt "Leselust statt Lesefrust", das der Initiativkreis "BürgerStiftung Lebendiges Schwelm" e.V. seit Beginn des letzten Schuljahres gemeinsam mit dem Kinderschutzbund betreibt, passt genau zum Thema Bildungspatenschaften dieser bundesweiten Initiative.
Wir möchten Sie über Projekte der Leseförderung informieren, das Kennenlernen der in Schwelm zu diesem Thema Arbeitenden fördern und Zusammenarbeit anbahnen. Eingeladen sind ganz herzlich alle Interessierten, Eltern, Lehrer und Helfer der Kinder aus der Schul- und Lernhilfe sowie Gäste aus dem öffentlichen Leben. Wir würden uns freuen, Ihnen ein kleines Programm und viele Informationen und Kontakte anbieten zu dürfen, außerdem eine Kleinigkeit für das leibliche Wohl!
Auch Sie können zu diesem Thema etwas ganz Konkretes beitragen: Bringen Sie bitte mit, was Sie aus Ihrem Bücherschrank an Krimis, Kinder- und Kochbüchern entbehren können und wollen!
Über den Bücherflohmarkt am 10.Juli auf dem Kinderfest auf dem Neumarkt finanzieren so auch Sie das "Leselust statt Lesefrust"-Projekt!
Initiativkreis "BürgerStiftung Lebendiges Schwelm" e.V.
Frühjahrsmatinee zur Unterstützung des Projektes
„Jedem Kind ein Instrument“
Foto: Michael Scheuermann (WR Schwelm)
Auf der Frühjahrsmatinee des Initiativkreises stellten die zwei Jeki - Ensembles Kunterbunt der Gemeinschaftsgrundschulen Engelbert und Möllenkotten ihr Können unter Beweis.
Das Konzert eröffnete die JuniorBigBand der Musikschule Schwelm.
Neben den zwei Ensembles konnten die Zuschauer durch den Auftritt des Baglama - Ensembles der Städtischen Musikschule Schwelm ein bisher eher unbekanntes Instrument kennenlernen.
Das Konzert im Kolpinghaus am 18. April beendete der Schwelmer Akkordeonclub 1967 e.V. Wir danken allen Akteuren und Besuchern.
31. 03. 2010, WAP - Frank Schneidersmann
Zwei Spenden für mehr „Leselust statt Lesefrust“
Foto: Schneidersmann
Richard Hüls vom gleichnamigen Möbelhaus in Schwelm und Iris Flunkert von der Wohnwelt Gevelsberg haben dem Initiativkreis „BürgerStiftung lebendiges Schwelm“ e.V. für das Projekt „Leselust statt Lesefrust“ Möbel gespendet.Dabei handelt es sich um Stühle und Tische für eine Lese-und Arbeitsecke.
Das Projekt„Leselust statt Lesefrust“ läuft in den Räumen der Schul- und Lernhilfe des Kinderschutzbundes Schwelm im Astor-Werk an der Wilhelmstraße.
DasProjekt hat das Ziel, durch individuelle Förderung von Grundschulkindern deren Lesefähigkeit und die Freude am Lesen zu stärken.
Das Bild zeigt Kinder, die an der Aktion der Stiftung Lesen: "Bücher im Wind - das längste Freundschaftsband der Welt“, teilnehmen, zusammen mit Gerd Philipp vom Initiativkreis und Lesementor Klaus Hufnagel.
Geplanter Schritt zum Schutz der Gräfte getan
Die erste der drei Maßnahmen zum Schutz der Gräfte wurde nun umgesetzt.
Foto: Heike Rudolph
Der Differenzierungskurs Biologie des MGS mit seinen Unterstützern, Herrn Erfurt (Wilhelm-Erfurt-Stiftung),
Herrn Treimer (AGU), Herrn Stockermann (TBS) und Herrn Philipp (Initiativkreis "BürgerStiftung Lebendiges Schwelm" e.V.)
Am 26. März pflanzten die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Biologie des Märkischen Gymnasiums unter Leitung ihrer Lehrer Dr. Robert Wieczorek und Bernd Kirchhoff zwei Wildrosenhecken westlich der Gräfte.
Die ca. 100 Rosenstauden, welche zu unterschiedlichen Zeiten blühen, sollen helfen, das Laub der Bäume vom Wasser fernzuhalten.
Das geplante Einsetzen der Wasserpflanzen zum Abbau der Biomasse wird am 30. Mai erfolgen.
Foto: Heike Rudolph
16.02.2010, Westfälische Rundschau - Bernhard Richter
Kinderschutzbund und Initiativkreis Bürgerstiftung Lebendiges Schwelm
"Leselust statt Lesefrust" motiviert viele Kinder
Schwelm. Büchereien sind in allen Kommunen ein unverzichtbarer Eckpfeiler für Bildung und kulturelles Leben.
Das gilt auch für die Stadtbücherei Schwelm unter der Leitung von Kornelia Wilberg. Neben den „klassischen” Leistungen einer modern ausgestatteten Bibliothek mit benutzerfreundlichem Online-Verfahren und einem Leihservice im Verbund, einem umfangreichen und vielseitigen Angebot unterschiedlichster Medien, das den Interessen und Bedürfnissen der Leser entgegenkommt, ist die Stadtbücherei Schwelm zudem ein wichtiger Veranstaltungsort und Ausgangspunkt für kulturelle Aktivitäten und Initiativen.
Gestützt wird dies auch durch das Engagement des Fördervereins Stadtbücherei Schwelm e.V.. Der Begriff „Ehrenamt” für die Tätigkeit seiner Mitglieder ist auch hier eher ein zu rosiger Ausdruck für eine große Menge an investierter Arbeit und Zeit, um zahlreiche Projekte und Veranstaltungen realisieren zu können.
Ein weiteres, hoch zu schätzendes Aufgabenfeld der Stadtbücherei besteht in ihrer Unterstützungsleistung für die schulische Bildung und insbesondere für die Leseförderung jüngerer Kinder. Dies betrifft nicht nur die Angebote, die sich auf die direkte Nachfrage von Eltern und Kindern nach Arbeits- und Übungsmaterialien beziehen.
Die Stadtbücherei ist auch im Kontakt zu Schulen und anderen Einrichtungen aktiv, um notwendige Schritte zur Leseförderung und „Leselust” tatkräftig zu unterstützen. So hat sie denjenigen Aktiven, die seit Beginn des Schuljahres das gemeinsame Projekt „Leselust statt Lesefrust” des Kinderschutzbundes und des Initiativkreises "Bürgerstiftung Lebendiges Schwelm” e. V. in der Schul- und Lernhilfe des Kinderschutzbundes im Astor-Werk betreiben, durch Bereitstellung geeigneter Materialien und Lektüren eine wichtige Starthilfe gegeben.
„Das wichtigste Material zur Leseförderung, das ich in der Stadtbücherei bei FrauWilberg vorgefunden habe, ist ein großer, blauer Karton mit Arbeitsblättern und Anregungen für die Arbeit mit Kindern im Grundschulalter, die bereits eine große Abneigung gegenüber dem Lesen entwickelt haben, weil sie es nicht richtig können”, sagt Christine Beckmann, die zusammen mit zahlreichen ehrenamtlich Tätigen das „Leselust statt Lesefrust”-Projekt betreibt.
"Die Arbeit mit den Kindern ist zwar oft mühsam, aber lohnend. Viele Kinder, die oft aus sehr schwierigen häuslichen Verhältnissen kommen, verspüren durch die Aufmerksamkeit und Zuwendung einen 'Rückenwind', der ihnen als Motivation sonst oft fehlt", sagt Christine Beckmann. „Sie kommen zu Fortschritten, die zwar zunächst manchmal klein sind, aber alle Beteiligten freuen und zum Weitermachen ermutigen, natürlich vor allem im Hinblick auf mehr 'Leselust statt Lesefrust'.”
Wer sich für die Mitarbeit im Lesefördrungsprojekt interessiert, kann sich gern persönlich informieren lassen. Wer das Projekt auf andere Weise unterstützen möchte, hat dazu die Möglichkeit: gern angenommen werden kleine Sofas zur Gestaltung der Leseecken in der Schul- und Lernhilfe, außerdem Bücherspenden für einen zweiten Bücherflohmarkt im Sommer, durch den das Projekt u.a. finanziert wird. Hinweise dazu finden sich unter www.lebendiges-schwelm.de. „Über weitere Männer, die mit uns zusammen arbeiten möchten, freuen wir uns doppelt”, ergänzt
C. Beckmann stellvertretend für ihre Mitstreiter, „denn vielen Jungen fehlt oft ein positives männliches Vorbild und gerade für Jungen ist das Lesen leider besonders oft unattraktiv. Verstärkung können wir auch weiterhin immer gebrauchen, um noch mehr Kinder im Verhältnis 1:1 betreuen zu können, aber auch deshalb, weil wir die begonnene notwendige Elternarbeit vertiefen wollen”
Runder Tisch will Martfeld - Gräfte sichern
Auf Einladung des Vorsitzenden des Initiativkreises „BürgerStiftung Lebendiges Schwelm“ e.V.,
Gerd Philipp, trafen sich jetzt Interessierte zu einem „runden Tisch“, um Möglichkeiten zu beraten, die Wasserqualität der Gräfte am Rittersitz Haus Martfeld zu verbessern und zu stabilisieren.
Seit Jahren reinigen Mitglieder der Schwelmer SPD-Fraktion die Gräfte. An einigen tieferen Stellen treten Fäulnisgerüche auf.
Von links nach rechts:
Herr Treimer, Herr Daub, Herr Kirchhoff, Dr. Wieczorek, Herr Philipp,
Herr Stobbe, Frau Beckmann, Frau Bock und Herr Flocke.
Foto: Heike Rudolph
Helfer klagten über Kopfschmerzen. Kompetente Hilfe, die negative Entwicklung der Gräfte zu stoppen, kommt vom Märkischen Gymnasium und vom Ennepe-Ruhr-Kreis.Unter Anleitung von Dr.Wieczorek, Pädagoge am Schwelmer Gymnasium, und von Dr. Schuster, beim EN-Kreis zuständig für Wasserwirtschaft und Immissionsschutz, analysierte der Differenzierungskurs Biologie des Märkischen Gymnasiums Schwelm (MGS) im Oktober 2009 das Wasser der Gräfte. Analysekoffer hatte die Firma Merck gestiftet.
Mitglieder der Mittelstufendifferenzierungskurses
Biologie des MGS
Foto: Archiv WAP
Die Ergebnisse dieser Untersuchung waren nun Grundlage für den runden Tisch. Das Ergebnis: 1. Die Qualität des Wassers ist relativ gut. 2. Der Sauerstoffgehalt in den drei Abschnitten schwankt deutlich. 3. Der Nitritgehalt ist zu hoch.
Geplant sind nun drei Maßnahmen: 1. In das Wasser werden Pflanzen gesetzt, die übermäßig vorhandene Mineralstoffe aufnehmen und danach leicht zu entfernen sind. 2. Dem Wasser wird Sauerstoff zugeführt. 3. Zusätzlichen Schutz für den flachen Teil der Gräfte im Westen werden Heckenabschnitte gewährleisten.
Die Maßnahmen sollen im März beginnen. Die Teilnehmer arbeiten ehrenamtlich, finanzielle Hilfe gibt die Wilhelm-Erfurt-Stiftung.
Teilnehmer des runden Tisches:
Frau Beckmann vom Initiativkreis „BürgerStiftung Lebendiges Schwelm“ e.V.
Frau Bock, Biologin an der Uni Bochum
Herr Daub (Schulleiter), Herr Kirchhoff und Dr. Wieczorek vom Märkisches Gymnasium
Frau Rudolph und Herr Treimer (AGU) von der Wilhelm-Erfurt-Stiftung
Dr. Schuster vom Kreis Ennepe-Ruhr
Herr Stobbe (Bürgermeister) und Herr Flocke (TBS) von der Stadt Schwelm und
Herr Philipp (SPD-Fraktion / Initiativkreis) als Einladender.
2. Bücherflohmarkt
zugunsten des Projektes:
am Samstag, dem 10.07.2010,
von 11 - 18 Uhr beim Kinderfest auf dem Neumarkt
WAP vom 27.Juni 2009
Engagement für mehr "Leselust"
Der Initiativkreis BürgerStiftung lebendiges Schwelm hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesellschaft, in der wir leben, selbst zu gestalten und zu verbessern.
Das Prinzip ist dabei einfach: Jeder gibt was er kann, Zeit, Ideen und/oder Geld.
Das Foto zeigt hi.v.l. Gerd Philipp vom Initiativkreis
sowie Julian Fleisch, Nedret Imam, Nadine Ottcamari, Hedwig Kabela
und Christine Beckmann von der Lernhilfe
In Kooperation mit dem Kinderschutzbund und anderen Institutionen beginnt jetzt dasProjekt "Leselust statt Lesefrust".
Es hat das Ziel, durch individuelle Förderung von Grundschulkindern deren Lesefähigkeit und die Freude am Lesen zu stärken.
In den Räumen der Schul- und Lernhilfe des Kinderschutzbundes wurde eigens dafür eine Leseecke eingerichtet.
Foto: Jarych
Der zugehörige Teppichboden, der den Raum gemütlich gestaltet, wurde vom Obi-Markt in Schwelm gespendet. ,
26.Juni 2009
Start der Aktion "Leselust, wo Kinder warten müssen"
"Wir bringen Bücher dorthin, wo Kinder warten müssen!"
Manuela Lindner-Pawlik, Mitglied unseres Initiativkreises, hatte diese Idee.
Sie wird mit Beginn der nächsten Woche in die Tat umgesetzt.
Unter dem Motto "Leselust, wo Kinder warten müssen" werden Mitglieder des Initiativkreises in Restaurants, bei Banken, Friseuren, Autohäusern, Zahnarztpraxen etc. Büchersets verteilen, die Kindern die Wartezeit verkürzen und die Lust am Lesen fördern und ermöglichen sollen.
Start der Aktion ist im Restaurant
"Schloss Martfeld", wo Kai Weidner das erste Set entgegennimmt, das Bücher zum Angucken, Lesezeichen, Aufkleber und Infos zum Mitnehmen enthält, und das gegen eine kleine Spende an den Initiativkreis an Ort und Stelle verbleibt.
Diejenigen, die sich an der Aktion beteiligen, haben die Möglichkeit, für sich als lese- und kinderfreundlichen Ort auf unserer Webseite zu werben.
Auch durch diese Aktion möchten wir unsere Arbeit und Ziele auf konkrete Weise einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen und außerdem die Finanzierung des Projektes
"Leselust statt Lesefrust" sichern, das wir gemeinsam mit dem Kinderschutzbund in Schwelm begonnen haben und das der Sprach- und Leseförderung von Grundschulkindern dient.
Unsere Mitglieder, die in den nächsten Wochen an den verschiedensten Orten zum Mitmachen ermuntern wollen, informieren gleichzeitig über das Projekt
"Jedem Kind ein Instrument", für das wir gemeinsam mit der Städtischen Musikschule Schwelm werben und Spender suchen.
Pech für Musikschule
Regen sorgte für Konzertabbruch
Westfälische Rundschau 22.06.2009, Bastian Haumann
Schwelm. Straßenmusik versüßt lange Einkaufssamstage und sie ist eine willkommene Abwechslung zu langen Kassenschlangen. Doch wenn sich nicht mal der Wetterfrosch auf die unterste Sprosse seiner Leiter traut, dann hilft die schönste Musik nicht, die Wolken zu vertreiben.
So erging es den Straßenmusikern der Musikschule Schwelm bei ihrer Traditionsveranstaltung auf dem Bürgerplatz.
Alle zwei Jahre stellen sich hier die Ensembles der Städtischen Musikschule mit einem Konzert vor.
Doch dieses Mal machte ihnen ein Wolkenbruch einen Strich durch die Rechnung.
Schließlich brach Musikschulleiterin Gabriele Weidner das Konzert aus Sicherheitsgründen ab. „Der Regenschauer hat unsere Elektrik durchnässt und ich möchte nicht, dass sich der nächste Schüler ans Keyboard setzt”, begründete sie.
Der nächste Schüler wäre Felix Liesendahl gewesen, der auf seinen Auftritt verzichten musste.
Das gleiche Schicksal traf Markus Papst (E-Gitarre), die Bandits (Vorstufe zur Junior Big Band)
und die Junior Big Band. Dabei fing alles so gut an: Der Bürgerplatz füllte sich schnell, vor allem mit stolzen Familienmitgliedern. Diese erkannte man meistens daran, dass sie ihre Kameras weit über den Kopf strecken, um Bilder ihres kleinen Stars zu bekommen.
Doch bei den Saitenhüpfern (Gitarrenensemble) drohte der Himmel bereits mit dunklen Wolken, die bei den darauf folgenden Blockflöten-Kids ihre Schleusen öffneten. Die Blockflöten-Kids leiteten dann auch den Abschluss der Veranstaltung ein - nicht mehr auf dem Bürgerplatz, sondern unter dem Schutz des Sparkassenvordachs. „Trotzdem war die Straßenmusik ein Erfolg”, erzählte Gabriele Weidner. Die Stände vom Förderverein, der Geschäftsstelle und der BürgerStiftung Lebendiges Schwelm haben selten so viel Andrang gehabt, so die Leiterin.
Infostand mit Straßenmusik
Wir möchten Sie recht herzlich zu unserem Infostand in der Fußgängerzone am
Samstag, den 20. Juni, auf dem Bürgerplatz
in Schwelm von 11.00 - 14.00 Uhr einladen. Dort bekommen Sie außer den interessanten Informationen über das Projekt JeKi, "Jedem Kind ein Instrument", Straßenmusik der Städtischen Musikschule Schwelm unter der Leitung von Frau Gabriele Weidner geboten.
Spenden werden an diesem Tag natürlich wieder gerne entgegen genommen und dann an Ort und Stelle auchgleich belohnt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Initiativkreis "BürgerStiftung Lebendiges Schwelm" e. V.
Infostand mit Bücherflohmarkt
23. Mai 2009
Unser Infostand in der Schwelmer Fußgängerzone war sehr erfolgreich. Viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt informierten sich über das
Projekt "Leselust statt Lesefrust"
und über das Ziel des Initiativkreises,
die Gründung einer Stiftung und Ihre Aufgaben.
Hilfreich waren dazu auch die frisch gedruckten Broschüren.
Der kleine Bücherflohmarkt fand Liebhaber von Krimis und Kochbüchern und so konnten
für 0,50 € pro Zentimeter viele Taschenbücher den Besitzer wechseln.
Der daraus erzielte Erlös von über 100,-€ fließt in dieses neue Projekt des Initiativkreises " Bürgerstiftung Lebendiges Schwelm" e. V.
,,Leselust statt Lesefrust"
Hat das Ziel, durch individuelle außerschulische Förderung von Grundschulkindern deren Lesefähigkeit und Freude am Lesen zu stärken.
In Kooperation mit dem Kinderschutzbund werden ehrenamtliche Helfer mit Interesse und Freude,
Kindern - vorwiegend im Grundschulalter- bei ihrer sprachlichen Entwicklung zur Seite stehen.
Mit einer Spende für das "Leselust"-Projekt , können Sie den Start erleichtern, da wir noch einiges an Material anschaffen müssen.
Sparkasse Schwelm BLZ: 45451555 Konto: 38885 " Leselust statt Lesefrust"
Natürlich sind auch Kleinspenden herzlich willkommen!
Westfälische Rundschau vom 04.05.2009
Start des Projekts "Leselust statt Lesefrust"
Der Initiativkreis „Bürgerstiftung lebendiges Schwelm” hat sich langfristig das Ziel gesetzt, eine Bürgerstiftung zu gründen, deren Aufgabe es sein soll, Schwelmer Kinder in ihrer schulischen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken.
Der Kinderschutzbund Schwelm startet sein neues Projekt „Leselust statt Lesefrust” in Zusammenarbeit mit dem Initiativkreis.
Mit Beginn des neuen Schuljahres ab August 2009 sollen zunächst Kinder, die in der Schul- und Lernhilfe des KSB betreut werden, eine zusätzliche individuelle Förderung bekommen, die ihnen ergänzend zur Schule hilft, ihre sprachliche Kompetenz weiter zu entwickeln.
Einzelne Grund- und Hauptschullehrer, die die Kinder unterrichten, haben durch ihre Einschätzung des jeweiligen Kindes entscheidend dabei mitgeholfen, dessen Förderbedarf in verschiedenen Bereichen genau zu ermitteln, so dass es möglich ist, genau auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes einzugehen.
„Die meisten Kinder brauchen dringend Hilfen bei der Weiterentwicklung ihrer sprachlichen und auch sozialen Kompetenzen”, so Christine Beckmann, Gründungsmitglied des Initiativkreises, die mit weiteren Helferinnen und Helfern ehrenamtlich in der Schul- und Lernhilfe des KSB arbeitet und dort in Zukunft das Projekt „Leselust statt Lesefrust” betreuen wird.
Das Unternehmen erfolgt in Anlehnung an das Projekt „Mentor - die Leselernhelfer Hannover”.
Gesucht werden deshalb ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Interesse und Freude daran haben, als Bezugsperson vor allem Grundschulkinder ein bis zwei Mal in der Woche zu unterstützen, und zwar durch Vorlesen, gemeinsames Lesen und andere Aktivitäten, die mit Sprache und Lesen zu tun haben.
Westfälische Rundschau vom 04.11.2008
Präsidentin lobte die Stadtbücherei
Schwelm. Gute Noten erhielt die Schwelmer Stadtbücherei von der Präsidentin des Verbandes der Bibliotheken Monika Brunert-Jetter. Die hatte jetzt die Schwelmer im Rahmen der Woche der Bibliotheken besucht.
Überrascht zeigte sich die Landtagsabgeordnete über die Serviceleistung der Bücherei. So beispielsweise die Öffnungszeiten beispielsweise auch am Samstag. Als positiv kommentierte die Präsidentin die Unterstützung der Bücherei durch den Rat der Stadt einerseits und die große Bürgerbeteiligung in der Nutzung dieser Einrichtung. Die Landesregierung, so Brunert-Jetter ziele in ihrer Bibliothekspolitik darauf ab, Bibliotheken als Orte der Bildung zu stärken
Beim Besuch der Präsidentin: Birgit
Hühne, Kornelia Wilberg (Stadtbücherei),
Monika Brunert-Jetter, Gerd Philipp,
Christiane Sartor und Elisabeth Elsner
(Stadtbücherei). (Foto: Stadt)
Dafür, so der prominente Gast in Schwelm, sollten die Bibliotheken enger mit den Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten und neue Formen der Kooperation beispielsweise mit Schulen und Einrichtungen der Erwachsenenpolitik entwickeln.
Im Rahmen des Besuches hatte stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Sartor auf die 30 000 Medieneinheiten im Bestand und die rund 70 000 Ausleihen verwiesen. Frank Eberle hatte die Aktivitäten des Fördervereins Stadtbibliothek herausgestrichen und die Vorlesestunden im Seniorenheim und den alljährlichen Lesekönig-Wettbewerb für Grundschulkinder erwähnt.
Gerd Philipp und Christine Beckmann hatten für die Initiative Bürgerstiftung "Lebendiges Schwelm" das Mentorprojekt und die Unterstützung des Kinderschutzbundes bei dessen Projekt für leseschwache Kinder und den Nutzen von Büchern zum Erwerb von Sprachkompetenz verwiesen. Angesichts der Ankündigungen meinte Büchereileiterin Kornelia Wilberg, dass sie gespannt auf die interessante Weiterentwicklungen im Bibliothekswesen sei.
Im letzten Jahr haben wir damit begonnen, uns persönlich für das Projekt
"Jedem Kind ein Instrument"
einzusetzen. Die meisten von Ihnen werden inzwischen durch die Presse über dies Projekt informiert sein.
Es hat in den Grundschulen unserer Stadt inzwischen einen Umfang angenommen, der durch die besondere Finanzierungsform ein hohes Spendenaufkommen notwendig macht.
Gabriele Weidner, die Leiterin der Städtischen Musikschule, ist mit ihren Lehrkräften im nächsten Schuljahr vor die Aufgabe gestellt, über 1000 Schwelmer JeKi-Kinder zu versorgen.
Wir werden deshalb im Herbst ein Konzert zugunsten des JeKi-Projektes veranstalten.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Broschüre über
die Förderung kognitiver Kompetenzen durch Musik heraus gegeben.
Westfälische Rundschau vom 06.02.2008
Hoffen auf musikbegeisterte Spender
Schwelm. "Ob die Instrumentenbauer das wohl schaffen?", fragt Gabriele Weidner. Die Leiterin der Städt. Musikschule stellte gestern mit dem Bürgermeister die Vorhaben für das Projekt "Jedem Kind ein Instrument" vor.
Dass Ralph Stoffels von den heimischen Rotariern gestern gleich 1000 Euro in den Schwelmer Spendentopf einbrachte, sorgte für Freude. Die Erfurt-Stiftung beispielsweise hat schon Hilfe zugesagt, und ein Spendenaufruf ist über die Städtische Musikschule bereits erfolgt.
Kulturstiftung sorgt für Zuschuss
"Wir hoffen auf musikbegeisterte und großzügigeSpender", so Gabriele Weidner. Das nicht ohne Grund.
Denn vor dem Hintergrund einer breiten Musikschularbeit, bei dem themengerecht jedes Kind ein Instrument erhalten soll, sammeln die Musikschulen vor Ort. Die Kulturstiftung des Landes sorgt dann für einen gleich hohen Zuschuss.
So werden für Schwelm rund 20 000 Euro benötigt. Zehntausend davon sollen aus Spenden von der Musikschule durch Spenden aufgebracht werden. Weitere zehntausend Euro legt das Land drauf. 120 Plätze werden in Schwelm für die Grundschulkinder zur Verfügung gestellt. Gestern waren schon 96 Anmeldungen in der Musikschule angekommen. "Wir wundern uns ein wenig darüber, dass Kinder mit Migrationshintergrund dieses Angebot nicht annehmen", so Gabriele Weidner.
Dabei ist die Zielrichtung dieser landesweiten Aktion eine Förderung aller Grundschulkinder. In einem vierjährigen Unterricht sollen die Kinder mit der Vielfältigkeit musikalischer Ausdrucksformen Bekanntschaft machen. Ihre Kreativität und Ausdauer sowie ihre Wahrnehmungsfähigkeit steigern. Im "dritten Schuljahr" steht dann die Gründung eines Orchester möglicherweise bevor, erläutert die Schwelmer Musikschulleiterin die Pläne.
Zunächst wird die "Werbetrommel" gerührt, damit die Spendengelder fließen. Die Anschaffung der Instrumente ist dann im zweiten Schritt vorgesehen. Ausgeschlossen sind von der Anschaffung der Instrumente übrigens Schlagzeug, Klavier und Keyboard.
Für Gitarre, Klavier, Flöte, "Blech" oder Klarinette rechnen die Initiatoren mit ausreichend Nachfrage. In den Grundschulen Möllenkotten, Engelbertstraße und Westfalendamm startet die Aktion.
Christine Beckmann vom Initiativkreis "Lebendiges Schwelm" und Kerstin Eggert-Skomoroch vom Förderverein der Städt. Musikschule unterstützen mit ihren Vereinsmitgliedern das Projekt "Jedem Kind ein Instrumen" nachdrücklich.